Ring "Odysseus’ Reise"
Mythologische Szenen gehörten im 19. Jahrhundert zu den beliebtesten Motiven der europäischen Schmuckkunst, insbesondere in der Epoche des Historismus, als Künstler und Goldschmiede sich intensiv mit den Geschichten und Bildwelten der Antike auseinandersetzten. Dieser Ring aus getestetem 750er Gold entstand vermutlich zwischen 1850 und 1870 und zeigt auf seinem ovalen Ringkopf eine plastisch gearbeitete Szene, die stark an eine Darstellung aus Homers „Odyssee“ erinnert. Im Zentrum der Komposition befindet sich ein antikes Schiff mit Mast und Segel, dessen Ruderer im unteren Bereich des Reliefs angedeutet sind. Über dem Schiff erscheinen mehrere Figuren, die an die berühmte Episode von Odysseus und den Sirenen denken lassen. In dieser Szene lässt sich der Held an den Mast seines Schiffes binden, um den betörenden Gesang der Sirenen hören zu können, ohne der tödlichen Versuchung zu erliegen. Seine Gefährten rudern weiter, während sie ihre Ohren mit Wachs verschlossen haben. Solche Darstellungen wurden besonders im 19. Jahrhundert häufig aufgegriffen, da die antike Mythologie als Quelle moralischer und heroischer Erzählungen galt und gleichzeitig eine ästhetische Verbindung zur klassischen Kunst herstellte. Der Ringkopf zeigt ein reliefartiges Motiv mit lebendiger Oberfläche, das dem Schmuckstück eine fast medaillonartige Wirkung verleiht. Die leicht verbreiterten Ringschultern gehen harmonisch in eine schlichte Schiene über, während das warme Gelbgold die plastischen Details der Szene besonders gut hervorhebt. Obwohl der Ring keine Feingehaltsstempelung trägt, wurde das Material geprüft und entspricht 750er Gold. Die Verbindung aus klassischer Mythologie, erzählerischem Relief und hochwertigem Gold macht diesen Ring zu einem charakteristischen Beispiel der antikisierenden Schmuckgestaltung des Historismus im mittleren 19. Jahrhundert.
Material: 750/-Gold
Gewicht: 4,63g
Größe: 54 (auf Wunsch über meinen Goldschmied anpassbar)
Mythologische Szenen gehörten im 19. Jahrhundert zu den beliebtesten Motiven der europäischen Schmuckkunst, insbesondere in der Epoche des Historismus, als Künstler und Goldschmiede sich intensiv mit den Geschichten und Bildwelten der Antike auseinandersetzten. Dieser Ring aus getestetem 750er Gold entstand vermutlich zwischen 1850 und 1870 und zeigt auf seinem ovalen Ringkopf eine plastisch gearbeitete Szene, die stark an eine Darstellung aus Homers „Odyssee“ erinnert. Im Zentrum der Komposition befindet sich ein antikes Schiff mit Mast und Segel, dessen Ruderer im unteren Bereich des Reliefs angedeutet sind. Über dem Schiff erscheinen mehrere Figuren, die an die berühmte Episode von Odysseus und den Sirenen denken lassen. In dieser Szene lässt sich der Held an den Mast seines Schiffes binden, um den betörenden Gesang der Sirenen hören zu können, ohne der tödlichen Versuchung zu erliegen. Seine Gefährten rudern weiter, während sie ihre Ohren mit Wachs verschlossen haben. Solche Darstellungen wurden besonders im 19. Jahrhundert häufig aufgegriffen, da die antike Mythologie als Quelle moralischer und heroischer Erzählungen galt und gleichzeitig eine ästhetische Verbindung zur klassischen Kunst herstellte. Der Ringkopf zeigt ein reliefartiges Motiv mit lebendiger Oberfläche, das dem Schmuckstück eine fast medaillonartige Wirkung verleiht. Die leicht verbreiterten Ringschultern gehen harmonisch in eine schlichte Schiene über, während das warme Gelbgold die plastischen Details der Szene besonders gut hervorhebt. Obwohl der Ring keine Feingehaltsstempelung trägt, wurde das Material geprüft und entspricht 750er Gold. Die Verbindung aus klassischer Mythologie, erzählerischem Relief und hochwertigem Gold macht diesen Ring zu einem charakteristischen Beispiel der antikisierenden Schmuckgestaltung des Historismus im mittleren 19. Jahrhundert.
Material: 750/-Gold
Gewicht: 4,63g
Größe: 54 (auf Wunsch über meinen Goldschmied anpassbar)